nanice erzählt: „Das soll warm machen?“ – Die Sache mit den kalten Händen

„Das soll warm machen?“

Diesen Satz habe ich am Marktstand sehr oft gehört. Und ehrlich gesagt: Ich konnte die Skepsis verstehen. Ein kleines Stück Stoff um das Handgelenk – und davon sollen die Hände wärmer werden? Das klingt im ersten Moment fast ein bisschen unglaublich.

Genau deshalb habe ich irgendwann aufgehört, lange zu erklären. Manchmal habe ich echten Skeptikern am Weihnachtsmarkt in der Dortmunder Kleppingstraße angeboten:

„Nehmen Sie die Pulswärmer mit. Gehen Sie eine Stunde über den Markt. Wenn Ihnen danach nicht wärmer ist, nehme ich sie zurück und Sie bekommen Ihr Geld wieder.“

Ein ziemlich mutiges Versprechen, nicht wahr?! Aber ich wusste, was passieren würde. Denn ich hatte es selbst erlebt.

Von meinem ersten Markttag mit Pulswärmern habe ich ja schon erzählt: bitterkalt. Während ringsum alle über kalte Finger klagten, blieben meine Hände angenehm warm. Ich konnte kassieren, Produkte zeigen, Jacken zuknöpfen und Ware einpacken – ohne ständig Handschuhe aus- und wieder anzuziehen. Ich war begeistert und schockverliebt.

Pulswärmer halten die Wärme im Körper und wärmen, ohne die Hände einzuschränken.
Denn manchmal braucht man einfach beides: warme Hände und freie Finger.

Wer schon einmal an der Kasse stand, kennt das kleine Winterproblem: Handschuh ausziehen, bezahlen, Handschuh irgendwo ablegen – und natürlich liegenlassen. Der zweite ergänzt dann die winterliche Handschuhsammlung des Einzelhändlers.

Mit Pulswärmern passiert das nicht. Die Finger bleiben frei und man kann alles erledigen, was eben so anfällt.

Und noch ein Vorteil: Pulswärmer sind unkompliziert. Sie sind klein, leicht und schnell zur Hand. Sie passen in jede Tasche und sind genau dann da, wenn man sie braucht.

Natürlich sind Pulswärmer kein Zaubertrick. Sie machen aus einem Wintertag keinen Sommertag – und das wollen sie auch gar nicht. Aber sie machen kalte Tage deutlich angenehmer und ich würde sie als kleine Wunderwaffe bezeichnen.

Denn sie halten dort warm, wo Kälte oft zuerst unangenehm wird: am Handgelenk. Und manchmal ist genau diese kleine Unterstützung der Unterschied zwischen „Ich friere“ und „Das ist eigentlich ganz gemütlich“.

Übrigens habe ich nie Geld auszahlen müssen und viele der Skeptiker kamen nach ihrer Runde über den Markt wieder zurück. Allerdings nicht, um ihr Geld zurückzufordern – sondern dankend und mit der Bitte: „Haben Sie die auch noch in einer anderen Farbe? Ich brauche noch ein Paar für meine Mutter.“

Genau diese wundervollen Erinnerungen zeigen mir, warum Pulswärmer zu nanice gehören. Denn mal ehrlich: Kein Produkt hält sich über viele Jahre auf einem Weihnachtsmarkt, wenn es nur gut aussieht, aber nicht funktioniert.

Halten wir fest: Pulswärmer machen einfach einen guten Job (und die von nanice sehen auch noch gut aus!).

Ich erzähle Ihnen heute mal noch gar nichts von weiteren Einsatzmöglichkeiten, besonderen Farbkombinationen und echten Pulswärmer-Fans. Auch dazu gibt es noch viele Geschichten.

Bleiben Sie gespannt – ich freue mich, wenn Sie bei der nächsten Geschichte von nanice erzählt wieder dabei sind.

Ihre
Bettina Gotzen
von der nanice modemanufaktur